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Worum geht es in diesem Roman, der auf dem Heiligenberg bei Heidelberg spielt?
Das Heidenloch
schildert die fiktive Entdeckung einer Geheimakte aus dem Jahr 1907 durch einen Archivar. Diese berichtet anhand von Einzeldokumenten und Protokollen über eine damalige Serie fantastischer und unheimlicher Ereignisse auf dem Heiligenberg nördlich von Heidelberg.
Demnach verbreiten dort im Sommer 1907 mysteriöse Wesen Angst und Schrecken. Als es schließlich
zu ersten Todesopfern kommt, wird von der Stadt Heidelberg und dem Innenministerium
des Großherzogtums Baden eine Untersuchungskommission einberufen,
die weiteres Unheil abwenden und das Rätsel lösen soll. Durch
historische Forschung und philologische Suche in der antiken Mythologie
findet sich schließlich die erschreckende Antwort, in deren Zentrum
das mysteriöse Heidenloch steht ...
Wie ist es zur Publikation des Buches in einer historischen Reihe gekommen?
Das Ungewöhnliche an der Veröffentlichung des Romans ist zweifellos der besondere Umstand, dass die Publikation maßgeblich durch die finanzielle Förderung der Stadt Heidelberg zustande gekommen ist. Die Stadt hat den Roman dankbarer Weise in die Schriftenreihe des Stadtarchivs aufgenommen und in der Funktion als Herausgeber den Verlag Brigitte Guderjahn mit der Realisierung und die Design-Gruppe Fanz & Neumayer mit dem Layout und der Illustration beauftragt.
Dieser Schritt erscheint angesichts des fantastischen Sujets ungewöhnlich, wird von der Stadt aber mit dem lokalhistorischen und kulturellen Wert des Romans begründet. So sind die Handlungsschauplätze, der historische Hintergrund und die Legenden und Mythen zuverlässig recherchiert und mit der Fiktion so verwoben, dass das Interesse des Lesers für das geschilderte Umfeld geweckt wird. Aber natürlich spricht das Buch auch den überregionalen Leserkreis an, da es sich, unabhängig vom Schauplatz, um eine spannende und mysteriöse Story handelt.
Bereits zu Beginn des Jahres 2001 war mit über 2.000 verkauften Exemplaren die gesamte Erstauflage vergriffen, so dass sich der Verlag (jetzt: Verlag Regionalkultur, Heidelberg/Ubstadt-Weiher/Basel) entschloss, eine Neuauflage zu machen. Diese war im Mai 2001 erschienen. Dank des auch weiterhin großen Interesses der vor allem regionalen Leserschaft ist diese Auflage Anfang des Jahres 2004 ebenfalls zur Neige gegangen. Eine neuerliche, dritte Auflage ist im April 2004 erschienen. Mittlerweile sind an die 5.000 Exemplare des Romans verkauft worden.
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